Historische Niederlagen
0:7 in München: die höchste Bundesliga-Pleite des SC Freiburg
Mario Gomez trifft viermal, Nils Petersen erzielt das 7:0 — Freiburgs schwärzester Liga-Nachmittag in der Allianz Arena.
Die höchste Bundesliga-Niederlage des SC Freiburg: 0:7 verlieren die Breisgauer in der Saison 2011/12 beim FC Bayern München. Freiburg-Schreck Mario Gomez trägt sich auf Münchner Seite viermal in die Torschützenliste ein. Der später für Freiburg stürmende Nils Petersen erzielt das 7:0 für den FC Bayern.
Im DFB-Pokal muss Freiburg am 2. März 2005 im Viertelfinale ebenfalls eine 0:7-Niederlage gegen den deutschen Rekord-Cupsieger aus München hinnehmen, dieses Mal vor heimischer Kulisse.
Wieder gelingen mit Claudio Pizarro einem Bayern-Spieler vier Treffer.
Drei Mal 0:6 daheim: Freiburgs höchste Heimniederlagen
2003/04 gegen Bayern, 2004/05 und 2005/06 jeweils gegen Werder Bremen — drei identische Heim-Demütigungen.
Höchste Heimniederlage: Drei Mal verlieren die Freiburger in der Bundesliga und 2. Bundesliga zu Hause mit 6:0. In der Saison 2003/04 am 17. Spieltag gegen Bayern München, in der Saison 2004/05 am 16. Spieltag gegen Werder Bremen und eine Saison später am 13. Spieltag gegen denselben Gegner.
Acht Pleiten am Stück: Freiburgs Krise im Winter 1996/97
Acht Pleiten in Serie zwischen dem 15. und 22. Spieltag der Saison 1996/97 — Freiburgs längste Niederlagenserie.
Die längste Niederlagenserie: Vom 15. bis zum 22. Spieltag verliert der SC Freiburg in der Saison 1996/97 acht Spiele in Folge.
22 Niederlagen in einer Saison: der Klubrekord von 2004/05
Keine Bundesliga-Spielzeit endet für Freiburg bitterer als 2004/05 mit 22 Pleiten — der vereinsinterne Negativrekord.
Die meisten Niederlagen in einer Saison: 22 Niederlagen gibt es in der Saison 2004/05 in der Bundesliga.
15 Spiele ohne Sieg: Freiburgs längste sieglose Serie
Vom 20. bis zum 34. Spieltag 2004/05 gewinnt der SCF kein einziges Bundesligaspiel mehr — 15 Partien Frust am Stück.
Die längste Serie an nicht gewonnenen Spielen in einer Saison: 15 Spiele in Serie kann der SCF in der Saison 2004/05 in der Bundesliga nicht gewinnen (vom 20. bis zum 34. Spieltag)
Zwei Mal 0:6 gegen Werder: Freiburgs Bremen-Trauma daheim
Am 4.12.2004 und am 21.11.2009 zerlegt Werder Bremen den SC Freiburg jeweils mit 0:6 im eigenen Stadion.
Ebenfalls bemerkenswert peinlich: Gegen Werder Bremen verliert der SCF in der Bundesliga zwei Mal zu Hause mit 0:6 (am 4.12. 2004 und am 21.11.2009).
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SCF · GJ 2023-24Bittere Momente
Pokal-Halbfinale 2013: in Stuttgart endet der Finaltraum
Streichs Mannschaft verliert das DFB-Pokal-Halbfinale 2013 beim VfB Stuttgart 1:2 — die größte Titelchance der Klubgeschichte.
Das verpasste Pokalfinale: Im Jahr 2013 hat der SC Freiburg die vielleicht größte Chance auf ein nationales Finale und damit auf einen großen Titel. Im schwäbisch-badischen Duell verliert die Mannschaft von Trainer Christian Streich das Pokal-Halbfinale beim VfB Stuttgart mit 1:2. Der große Nachbar aus Stuttgart fährt nach Berlin, verliert dort aber das Endspiel gegen den FC Bayern.
Drei Jahre Zweitliga-Tristesse: 2005 bis 2008
Erstmals seit dem Aufstieg 1993 misslingt der direkte Wiederaufstieg — 2006 und 2007 reicht es nur zu Platz vier.
Zweimal ,,Blech“: Die Jahre 2005 bis 2008 sind in Freiburg geprägt von Zweitliga-Tristesse. Zum ersten Mal, seit der SC 1993 in die Bundesliga gekommen ist, misslingt in dieser Phase – anders als 1998 und 2003 - der direkte Wiederaufstieg. Zweimal in Folge wird Freiburg 2006 und 2007 nur Vierter. Diese Platzierungen leiten auch das ,,Aus“ für Trainerlegende Volker Finke ein.
Blamage in Domzale: Europa-League-Aus 2017 in Slowenien
Nach 1:0 im Hinspiel verliert Freiburg im Playoff-Rückspiel beim slowenischen NK Domzale mit 0:2 und scheidet aus.
Gescheitert in Domzale: Im slowenischen Domzale muss man, um einen badischen Wort-Witz zu nutzen, nicht für den ,,Dom zahle“ – aber eigentlich müsste der SC Freiburg seinen mitgereisten Anhängern und den TV-Zuschauern der Live-Übertragung Schmerzensgeld für diese Leistung bei NK Domzale geben. 0:2 nach 1:0 im Freiburger Hinspiel im Europa-League-Playoff 2017, das ist eine echte Blamage!
18 Punkte: schwächste Bundesliga-Saison der Drei-Punkte-Ära
Mit nur 18 Zählern stellt Freiburg 2004/05 den Negativrekord der Drei-Punkte-Ära auf — sieben Pleiten in Serie inklusive.
Die schlechteste Mannschaft der Drei-Punkte-Ära: Seit der Einführung der Drei-Punkte-Regelung im Weltfußball zur Saison 1995/96 hat kein Team in der Bundesliga schlechter abgeschnitten als der SC Freiburg in der Saison 2004/05, als er nur 18 Punkte holt (Stand Dezember 2019). Die Truppe mit Spielern aus 15 Ländern scheint irgendwie nicht so richtig zusammen zu finden und stürmt mit konsequentem Freiburger Offensivfußball im 4-3-3 in Richtung 2. Liga. Zwischen dem 10. und dem 17. Spieltag setzt es für den Sport-Club sieben Niederlagen in Serie.
Ab dem 12. Spieltag liegt Freiburg konstant auf einem Abstiegsplatz und am Saisonende sind es 18 Zähler Rückstand (!) auf Platz 15.
Saison 2004/05: das Lieblingsjahr aller Freiburg-Hater
Aus Sicht der Gegner ist 2004/05 die erfreulichste Spielzeit des SCF — eine Saison voller Klub-Negativrekorde.
Die aus Sicht aller Freiburg-Gegner und Hater bemerkenswerteste und erfreulichste Spielzeit ist die Spielzeit 2004/05 - aus den folgenden Gründen.
Platz 18: einziger Abstieg als Tabellenletzter 2004/05
Nur ein einziges Mal steigt der SC Freiburg als Schlusslicht der Bundesliga ab — 2004/05 auf Tabellenplatz 18.
Schlechteste Platzierung in der Abschluss-Tabelle: 2004/05 belegt der SC Freiburg Platz 18 in der Bundesliga-Tabelle. Es ist das einzige Mal, dass man als Tabellenletzter absteigen muss.
Moderne Tiefpunkte
Finkes bunte Vögel: 18 Punkte als Negativrekord
2004/05 sammelt Freiburg unter Volker Finke nur 18 Punkte — bis heute der Tiefstwert der Drei-Punkte-Ära.
Wenigste Punkte: 18 Zähler sammeln ,,Finkes bunte Vögel“ in der Saison 2004/05. Ein Negativ-Rekord der Drei-Punkte-Ära, der bis heute besteht, auch wenn sich der 1. FC Nürnberg 2018/19 mit 19 Punkten nach Kräften bemüht hat, diese Zahl zu unterbieten…
Schießbude der Liga: 75 Gegentore in der Saison 2004/05
75 Mal müssen die Keeper Richard Golz und Timo Reus 2004/05 hinter sich greifen — Klubrekord.
Die Freiburger müssen 2004/05 mit insgesamt 75 Gegentoren den Titel ,,Schießbude der Liga“ akzeptieren, den Titel ,,Ärmster Hund der Liga“ teilen sich die beiden SCF-Keeper Richard Golz und Timo Reus.
Tordifferenz minus 45: Freiburgs schlechtester Bundesliga-Wert
Eine Tordifferenz von minus 45 in der Saison 2004/05 markiert das schlechteste Torverhältnis der SCF-Ligahistorie.
Schlechteste Tordifferenz: 2004/05 bedeutet ein Torverhältnis von Minus 45 das mieseste Ergebnis für den SC Freiburg in der Bundesliga.
Drei Siege in einer Saison: Klubrekord 2004/05
Nur drei Siege gelingen Freiburg 2004/05, der einzige Auswärtssieg ist ein 1:0 in Wolfsburg am 2. Spieltag.
Wenigste erzielte Siege: Drei mickrige Siege können die ,,Breisgau-Brasilianer“, die 2004/05 gar nicht mehr brasilianisch daherkommen, einfahren. In gegnerischen Stadien gelingt nur ein einziger ,,Dreier“: 1:0 am 2. Spieltag beim VfL Wolfsburg!
22 Pleiten 2004/05: Klub-Rekordanzahl an Niederlagen
Die Bundesliga-Saison 2004/05 endet für den SC Freiburg mit 22 Niederlagen — bis heute Vereinsrekord.
Meiste Niederlagen: 2004/05 – Das Zahlenwerk gewordene Grauen für den SC Freiburg. Die Mannschaft kassiert die klubinterne Rekordanzahl von 22 Pleiten.
Zwei Heimsiege 2004/05: schlechteste Heimbilanz der Klubhistorie
Trotz Spruchbändern wie „Zeigt Charakter“ gewinnt Freiburg 2004/05 zu Hause nur gegen Wolfsburg und Stuttgart.
Schlechteste Heimbilanz: ,,Zeigt Charakter“, so fordern die frustrierten Fans im Schwarzwaldstadion einmal auf einem Spruchband – doch trotz dieses Appells reicht es nur zu zwei Heim-Erfolgen, gegen den VfL Wolfsburg (1:0) und gegen den VfB Stuttgart (2:0).
Sechs Auswärtspunkte: Freiburgs schwächste Bilanz in der Fremde
Mit nur sechs Punkten in gegnerischen Stadien hält der SCF 2004/05 den Auswärts-Negativrekord seiner Bundesliga-Historie.
Sechs Punkte in gegnerischen Stadien sind für den SC Freiburg 2004/05 die schlechteste Ausbeute seiner Bundesliga-Historie.
Modell Freiburg ausgereizt: Stillstand in der Saison 2004/05
Nie wirkt das „Modell Freiburg“ abgenutzter und uninspirierter als in der Abstiegssaison 2004/05.
Nie wirkt das ,,Modell Freiburg“ abgenutzter und uninspirierter als in dieser Saison.
Sechs Heimspiele ohne Tor: Bundesligarekord 2009/10
2009/10 bleibt der SC Freiburg in sechs Heimspielen am Stück torlos — ein ungeliebter Bundesligarekord.
Die Heimspielverderber: Ein Minusrekord fällt mal in eine andere Saison. 2009/10 bleibt der SCF in sechs aufeinanderfolgenden Heimspielen ohne Tor und stellt sogar einen Bundesligarekord auf, den sie allmählich gerne loswerden wollen. Immerhin steigen sie trotz der Megaflaute nicht mal ab.
Pokal-Pannenserie: Pleiten gegen Amateure und Drittligisten
Tebe Berlin 1994, Stuttgarter Kickers 1995, Siegen 1998, Darmstadt 2001, Unterhaching 2011 — Freiburgs Pokalalbtraum.
Pokal fatal: Auch im DFB-Pokal leistet sich der SC einige schmerzliche Pleiten. Als frischer Bundesligist erreicht man 1994 das Viertelfinale und bekommt das vermeintlich leichteste Los in der Trommel: Zweitligaabstiegskandidat TeBe Berlin und den auch noch zuhause, aber der SC verschusselt sein Freilos ins Halbfinale (0:1) beinahe fahrlässig. In der nächsten Saison ist schon in der 1. Runde Schluss: 1:3 bei Drittligist Stuttgarter Kickers.
Es ist nur der Auftakt einer Pannenserie gegen Amateure.
Es folgen Niederlagen gegen Sportfreunde Siegen 1998 (0:1), Darmstadt 2001 (4:6 n. Elfmeterschießen) und die Spvgg. Unterhaching (1:3) 2011. Außerdem scheidet man als Bundesligist fünfmal gegen Zweitligisten aus.
Ein Film über den SC im Pokal müsste man wohl „Vorsicht, Falle!“ betiteln.