Akte SC Freiburg
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Volker Finke: 16 Jahre Cheftrainer und Architekt des modernen SC

Der Querdenker aus Nienburg führt Freiburg 1993 in die Bundesliga und 1995 auf Platz drei nach Europa.

Wer weiß, wie die Geschichte des SC ohne das Trainer-Engagement von Volker Finke verlaufen wäre? Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit anders als ohne den Fußball-Querdenker aus Nienburg an der Weser, den es 1991 nach Unstimmigkeiten mit dem Präsidium des TSV Havelse und Ablehnung durch Hannover 96 als Coach in den Süden verschlägt. Dort baut Finke sein Lebenswerk.

Mit Akribie, ganz viel Menschenkenntnis und dem untrüglichen Gespür für Talente bringt Finke, der mit seinem Assistenten Achim Sarstedt im Schwarzwaldstadion sogar einen eigenen Strandkorb hat, den Sport-Club 1993 in die Bundesliga. Die Krönung: 1995 führt er seine Truppe auf Rang drei in der Bundesliga und damit nach Europa. Auch 2001 gelingt der Sprung in den UEFA-Pokal.

Er bleibt 16 Jahre im Amt, das ist Rekord im deutschen Profifußball und leitet 564 Punktspiele. Als Verbandscoach betreut der mehrsprachige Ex-Lehrer bei der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien die ,,unbezähmbaren Löwen“ aus Kamerun.

Fritz Keller (l.) mit DFB Vize-Präsident Peter Frymuth (r.). Fritz Keller ist der 13. DFB-Präsident. Foto: Imago Images
Fritz Keller (l.) mit DFB Vize-Präsident Peter Frymuth (r.). Fritz Keller ist der 13. DFB-Präsident. Foto: Imago Images