Prologue
What this site is — and why
"AKTE SCF" is for lovers and haters of the Sport-Club alike. History becomes legend, legend becomes myth. And myth becomes cult — or a reason for eternal second-hand embarrassment, depending on the event.
The beggar king of southern Baden, the "Willis" and the cult coaches. Volker Finke turned the second-division side into a Bundesliga mainstay. Christian Streich became a cult figure of German football. And SC Freiburg has proved for decades that even with one of the smallest budgets in the league, you can compete at the top — with youth development, identity and a stadium that finally matches the ambitions.
But this site goes beyond mere celebration or hatred. Akte SCF is structured in three parts: The Club Dossier tells the story — triumphs, tragedies, scandals, heroes and failures across 12 chapters. Match Intelligence delivers the live data a professional needs: squad, statistics, head-to-head, injuries, form. And Predictions brings it all together — with prediction markets.
Prediction markets are not gambling. In traditional sports betting, the masses lose — the money goes to the bookmaker who has built in his margin. Betting exchanges are similar: commissions on winnings, liquidity shortages and spread eat into returns. Prediction markets work fundamentally differently. There is no bookmaker who lets the house win. Instead, money flows from those who don't know to those who get it right — with risk management, portfolio diversification and disciplined capital deployment. You can trade 24/7, build and close positions, and wait for the binary resolution of the event. Those who understand it are not speculating — they're engaged in systematic trading.
Akte SCF is part of Akte Bundesliga — the same concept for all 18 Bundesliga clubs. Each club gets its own dossier, its own intelligence, its own predictions. The big picture can be found at aktebundesliga.net.
Profile
Facts, figures and milestones
Profile — Facts, Figures and Milestones
Sport-Club Freiburg e. V. (SC Freiburg, Sport-Club or SCF for short) is a football club from Freiburg im Breisgau. Founded on May 30, 1904, the club has been playing in the Bundesliga again since the 2016/17 season.
In the all-time Bundesliga table, the club occupies 22nd place (as of December 2019). The Sport-Club crest features a griffin's head on the left side and the abbreviation SCF on the right. In July 2019, the club had approximately 20,000 members, making it the largest club in Baden.
SC Freiburg in its present form emerged from a series of mergers. The club's oldest predecessors are Freiburger FV 04, founded in March 1904, and FC Schwalbe Freiburg, founded two months later. On March 3, 1912, the now-renamed SV 04 and FC Schwalbe (successively renamed FC Mars and FC Union) merged for the first time to form SC Freiburg. On December 13, 1919, the club joined the Freiburger Turnerschaft von 1844. In 1924, amid disputes between gymnastic and sports associations, the footballers broke away again to re-form SC Freiburg. During the Nazi era, both clubs were merged once more as part of a nationwide reorganisation of sport. After the Second World War, VfL Freiburg emerged as the successor club, reverting to its old name in 1949. In 1952, the footballers again separated from the parent club to form the SC Freiburg that exists today.
Der Verein trägt seine Heimspiele seit 1954 im Schwarzwaldstadion (24.000 Plätze) aus. Es ist seit 1970 insgesamt fünfmal (zuletzt 2004) umgebaut und mehrfach umbenannt worden. Die Tage der Arena an der Dreisam sind jedoch gezählt. Am 1. Februar 2015 stimmen die Bürger von Freiburg in einem Entscheid mit 58,2 Prozent für den Stadionneubau im Wolfswinkel im Stadtteil Brühl. Im November 2018 beginnen die Bauarbeiten für die neue Heimstatt mit dem Arbeitstitel „SC-Stadion“. Es ist für maximal 34.700 Zuschauer ausgelegt.

Good to Know
What few people know
„Studenten-Truppe“, „Breisgau-Brasilianer“, „Finkes bunte Vögel“ – das sind nur einige bekannte Spitznamen des SC Freiburg aus der Ägide von Trainer Volker Finke. Die Breisgauer, bei denen u. a. Uwe Spies und Andreas Zeyer an der Universität eingeschrieben sind, werden schon vor dem Anpfiff ihres allerersten Bundesliga-Spiels am 7. August 1993 beim FC Bayern München (1:3) als „der etwas andere Verein“ wahrgenommen. Auch das Publikum in der Universitätsstadt im äußersten Südwesten Deutschlands ist anders als in den „etablierten“ Standorten. Es sind Studenten, Grüne, Intellektuelle, Winzer, Arbeiter und – auch das ist Anfang der 1990-er Jahre noch neu – viele Frauen, die zu den Spielen im idyllisch gelegenen Schwarzwaldstadion direkt an der Dreisam pilgern. Das „schöne Spiel“ ist ihnen mitunter wichtiger als drei Punkte. Die Verbissenheit, die in anderen Stadien zu spüren ist, gibt es hier nicht ganz so ausgeprägt. „In Freiburg“, sagt der 1991 von Berlin in seine Heimat zurückgekehrte Kabarettist Matthias Deutschmann 2014 in einer Dokumentation des SWR, „ist Fußball keine Ersatzreligion wie auf Schalke, sondern allenfalls eine Weltanschauung zum Wochenende, wir haben nicht diese Härten, wie sie in Berlin, in Gelsenkirchen oder in Dortmund auftreten.“ Ein anderer, ein „linker Fußball“ also für die Bundesliga? Innovativ spielen die „Breisgau-Brasilianer“ in jedem Fall. Mit ihrem unter Trainer Volker Finke gepflegten Kurzpass-Spiel sind sie ihrer Zeit voraus. „Wir waren die ersten, die das so in Deutschland praktiziert haben“, räumt Volker Finke Jahre später ein, „und ich erinnere mich an ein Interview eines Spielers von Bayern München, der nach dem Spiel gegen uns sagte: Ich hatte immer das Gefühl, als hätten die einen Mann mehr auf dem Feld.“ Dass die Spieler mit dem Fahrrad zum Training kommen oder dass man, statt zu fliegen, mit dem ICE zu Auswärtsspielen fährt, kommt bei den Medien, den Intellektuellen und dem „linken Spektrum“ gut an.
What few people know: Selbst der Literatur-Nobelpreisträger Günter Grass (2015 verstorben) sitzt zuweilen im Schwarzwaldstadion auf der Tribüne. Und auch Walter Jens, der legendäre Rhetorik-Professor (1923 – 2013) ist ein Fan des Vereins. „Freiburg“, so sinniert er, „ist die einzige Mannschaft für mich, die Witz und Esprit hat und nicht über den dumpfen Ernst muskelbepackter Kicker verfügt.“ Der Pfälzer Fußball-Autor Günter Rohrbacher-List dazu zu Ligalive.net: „Von außen gesehen ist aus meiner Sicht der SC Freiburg sehr viel mehr Kultklub als beispielsweise Mainz 05. Das liegt auch an den Freiburger Verhältnissen, wo jahrzehntelang der FFC (Freiburger FC) die erste Geige spielte.“
Kaum bekannt ist: Fast wäre der SC Freiburg niemals in die Bundesliga aufgestiegen. Warum? Weil es ihn um ein Haar nicht mehr gegeben hätte. Zwischen 1978 und 1982 verfügt die Universitätsstadt Freiburg über einen echten Luxus: zwei Klubs in der 2. Bundesliga. Nur: Keiner merkt es so richtig. Es sind der Neuling SC Freiburg und der etablierte Freiburger FC, Deutscher Meister von 1907, die die Zuschauer aber nicht locken können. „Zwei Zweitligisten sind für die Stadt einer zu viel“, meint SWR-Kommentator Hans-Reinhard Scheu. Der FFC steckt nach dem plötzlichen Tod von Mäzen Rolf Jankovsky in finanziellen Schwierigkeiten. Die Lizenz für die 2. Liga erhält man 1980/81 nur noch unter strengen Auflagen. In dieser Phase entsteht der Gedanke, den Standort Freiburg durch die Fusion beider Klubs zu stärken. Doch Fusion? Nein Danke. Das lehnt SC-Boss Achim Stocker trotz einiger hartnäckiger Verhandlungen mit der FFC-Gegenseite ab. „Sein“ Sport-Club müsste beinahe die komplette Identität aufgeben, sogar die Namensrechte dem Stadtrivalen überlassen. Daraus wird nichts. Schon 1982 muss der Freiburger FC im Gegensatz zum SC aus der 2. Liga absteigen. Nach langem Auf und Ab landet der Verein 2009 in der siebtklassigen Landesliga Südbaden, Staffel II. Im Januar 2001 erwirbt der SC das Stadion des FFC, das Möslestadion, um dort die Freiburger Fußballschule zur Nachwuchsförderung einzurichten.
Keine Legende, sondern schlicht wahr aber ziemlich unbekannt ist: Der ehemalige Präsident des SC Freiburg und 13. DFB-Präsident Fritz Keller hat eine besondere Beziehung zu Fritz Walter. Dem Richtigen, nicht dem Ex-VfB Stürmer. Fritz Keller, Winzer aus dem Badischen, ist auf besondere Weise mit dem deutschen Fußballidol Fritz Walter (1920 – 2002) verbunden. Er ist das Patenkind des „alten Fritz“, der zusammen mit anderen Helden von Bern gern im damals von Kellers Vater betriebenem Restaurant, dem „Schwarzer Adler“ in Oberbergen am Kaiserstuhl, einkehrt. Die Krönung von Kellers Funktionärs-Laufbahn: Im September 2019 wird er Präsident des Deutschen Fußball-Bundes.

For the Haters
Embarrassing disasters and major defeats
SC Freiburg's heaviest Bundesliga defeat: a 0-7 thrashing at FC Bayern München in the 2011/12 season. Freiburg's nemesis Mario Gomez scored four on the Bayern side. Nils Petersen, who later played as a striker for Freiburg, netted the 7-0 for Bayern. In the DFB-Pokal quarter-final on March 2, 2005, Freiburg also suffered a 0-7 defeat against the record cup winners from Munich, this time at home. Once again, a single Bayern player — Claudio Pizarro — scored four goals.
Heaviest home defeat: Three times Freiburg lost 6-0 at home in the Bundesliga and 2. Bundesliga. In the 2003/04 season on matchday 17 against Bayern München, in the 2004/05 season on matchday 16 against Werder Bremen, and a season later on matchday 13 against the same opponents.
Longest losing streak: From matchday 15 to 22 in the 1996/97 season, SC Freiburg lost eight matches in a row.
Most defeats in a season: 22 losses in the 2004/05 Bundesliga campaign.
Longest winless run in a season: the SCF went 15 matches without a win in the 2004/05 Bundesliga season (from matchday 20 to 34).

Also remarkably embarrassing: SCF lost 0-6 at home twice in the Bundesliga against Werder Bremen (on December 4, 2004 and November 21, 2009).
The cup final that got away: In 2013, SC Freiburg had perhaps their greatest chance at a national final and thus a major title. In the Swabian-Baden derby, Christian Streich's side lost the cup semi-final 1-2 at VfB Stuttgart. The bigger neighbour from Stuttgart went to Berlin but lost the final against FC Bayern.
Zweimal „Blech“: Die Jahre 2005 bis 2008 sind in Freiburg geprägt von Zweitliga-Tristesse. Zum ersten Mal, seit der SC 1993 in die Bundesliga gekommen ist, misslingt in dieser Phase – anders als 1998 und 2003 - der direkte Wiederaufstieg. Zweimal in Folge wird Freiburg 2006 und 2007 nur Vierter. Diese Platzierungen leiten auch das „Aus“ für Trainerlegende Volker Finke ein.
Gescheitert in Domzale: Im slowenischen Domzale muss man, um einen badischen Wort-Witz zu nutzen, nicht für den „Dom zahle“ – aber eigentlich müsste der SC Freiburg seinen mitgereisten Anhängern und den TV-Zuschauern der Live-Übertragung Schmerzensgeld für diese Leistung bei NK Domzale geben. 0:2 nach 1:0 im Freiburger Hinspiel im Europa-League-Playoff 2017, das ist eine echte Blamage!
For the Lovers
Key triumphs and major victories
Der größte Erfolg: Der größte Erfolg – Stand Dezember 2019 - gelingt dem SC Freiburg in der Saison 2012/13 unter Trainer Christian Streich. Auf Rang 5 in der Bundesliga erreichen die Breisgauer bei ihrer dritten Europacup-Teilnahme nach 1995 und 2001 erstmals eine Gruppenphase in einem europäischen Wettbewerb. Mit sechs Punkten und nur einem Sieg gegen Slovan Bratislava (2:1) muss sich Freiburg am Ende des Kalenderjahres 2013 allerdings mit dem dritten Platz und dem „Aus“ in der Gruppenphase hinter den Slowaken aus Bratislava und dem späteren Sieger FC Sevilla begnügen.
UEFA Cup participation: At the end of the 1994/95 season, a third-place finish brought SC Freiburg's first ever UEFA Cup qualification.
Record victories: The SC's record Bundesliga wins (through the end of the 2019/20 first half) came in home matches against Hansa Rostock (April 17, 1999) and VfL Bochum (December 9, 2000), both 5-0. The highest home win in professional football came in the 1991/92 season, when Rot-Weiss Erfurt were beaten 6-0 on matchday 5. The biggest away win dates to the 1997/98 season, a 5-0 victory at Meppen on matchday 25 of the 2. Bundesliga.
Most wins in a season: 27 victories for the SCF in the 1992/93 second-division campaign.
Longest winning streak: In the 2015/16 season, SC Freiburg won eight consecutive matches from matchday 22 to 29 in the 2. Bundesliga.

Longest unbeaten run: 13 matches unbeaten in the 2006/07 2. Bundesliga season from matchday 17 to 29. An equally long unbeaten run stretched from matchday 35 to 38 of the 1981/82 season through to matchday 9 of the following season.
Die legendären Siege gegen die Bayern: Die Spiele gegen den FC Bayern München stellen schon allein wegen der ewig jungen Konstellation „David gegen Goliath“ – die Großkopferten aus München gegen die Sparsamen aus Freiburg – vom Start weg ein Highlight in der Bundesliga-Geschichte des SC Freiburg dar. Die Heim-Premiere gegen die großen Bayern gewinnen die Breisgauer am 27. November 1993 sensationell mit 3:1. SC-Stürmer Uwe Wassmer, 1988/89 auf Schalke durchgefallen, erzielt alle drei Tore. Am 24. August 1994 versetzt Freiburg ganz Fußball-Deutschland in Erstaunen. Mit 5:1, in Worten: Fünf zu Eins, schießen sie das Star-Ensemble von Trainer-Maestro Giovanni Trapattoni aus dem Dreisamstadion. „Wir haben die Bayern an diesem Tag, man mag es kaum aussprechen, an die Wand gespielt“, erinnert sich SC-Legende Jens Todt 2014 an diese „Sternstunde für Freiburgs Fußball“ (RAN SAT1-Fußball – Das Bundesligabuch).
„Über Freiburg lacht die Sonne… über Nürnberg die ganze Welt“: „Wenn man es realistisch einschätzt, müsste schon ein größeres Wunder geschehen, wenn man vom Klassenerhalt reden will“, sagt Volker Finke mit norddeutschem Understatement nach dem 0:1 der Freiburger gegen den Abstiegs-Konkurrenten Dynamo Dresden am 31. Spieltag der Saison 1993/94. Vier Punkte beträgt der Rückstand zum rettenden Ufer, damals bedeutet das zwei Siege. Dieses „größere Wunder“ tritt tatsächlich ein. Ein fulminantes 4:0 beim großen Nachbarn VfB Stuttgart und ein 1:0 gegen den VfB Leipzig am 33. Spieltag halten den SCF im Spiel. Dann kommt Duisburg. Mit 2:0 gewinnen die Breisgauer beim MSV und erhalten zudem Schützenhilfe aus dem Pott. Der BVB schießt sich mit 4:1 gegen Freiburgs Konkurrenten 1. FC Nürnberg in den UEFA-Cup und sorgt an der Wedau, wo 8.000 Freiburger angereist sind, für unglaubliche Jubelszenen, der Klassenerhalt ist perfekt. „Über Freiburg lacht die Sonne, über Nürnberg die ganze Welt“, entrollt ein Fan auf der Tartanbahn in Duisburg ein Transparent, das er zuvor wohl unter dem Prinzip „Papierkorb“ gebastelt hat…
Freiburg pile it on in the snow: In the 2017/18 season, SC Freiburg produced the greatest comeback in their league history. Heavy snowfall caused the match at 1. FC Köln on December 10, 2017 to start with a significant delay. Köln seemed better warmed up and led 3-1 at half-time. But then SC Freiburg piled on the pressure and won 4-3 in stoppage time through the third goal from Freiburg's record Bundesliga scorer, Nils Petersen.
Most Important Persons
The men who shaped the club
He invented the modern SC Freiburg. Who knows how the club's history would have unfolded without Volker Finke? Almost certainly differently without the footballing maverick from Nienburg on the Weser, who arrived in 1991 after disagreements with the pre…
2009): The president watches teletext. No other president has shaped the office in Freiburg like Achim Stocker. A civil servant, a government director at the regional finance authority in Freiburg with an enormous passion for football, who took over the board in 1972 and, faced with fi…
Der Weltmeister-Trainer aus Freiburg. Weltmeister-Karrieren beginnen nicht in Freiburg? Aber sicher doch! Joachim „Jogi“ Löw ist bis heute der am meisten eingeblendete Tribünengast in Freiburg. Als Spieler hat sich der Stürmer aus Schönau im Schwarzwald in zwei Karriereabschnitten um den SC Freiburg…
He took Freiburg's cult status to a new level. Winter 2011/12. SC Freiburg at rock bottom. For the first time in the club's Bundesliga history, a coach — Marcus Sorg — was sacked. His record of 13 points from 17 matches was dismal. Freiburg, bottom of the table with already five d…
Freiburg's first international player. The quiet defensive all-rounder arrived in 1991 with his then-coach Volker Finke from Lower Saxony's relegated second-division side TSV Havelse. On October 12, 1994, at the peak of Freiburg's euphoria during the successful 1994/95 season, national team coach…

Personae Non Gratae
The men fans love to hate
Kollegial-unkollegial. Der Niederländer, der bei jedem Catweazle-Doppelgänger-Wettbewerb eine echte Siegchance hätte, verkracht sich 2013/14 in Diensten des 1. FC Nürnberg mit Christian Streich. „Das habe ich noch nie mitgemacht“, sagt Verbeek nach dem 2:3 im Abstiegsduell in Freiburg dem Pay-TV-Sen…
Running from the back-slappers. Everything moved too fast for the technically gifted Russian midfielder, who won the Champions League with Borussia Dortmund at 19 (1997) and was shipped off to SC Freiburg in 2000. "You are the greatest talent I've ever…
A vicious kick. The international goalkeeper produced an outrageous moment during Borussia Dortmund's visit in the BVB championship season 2001/02 (5-1). With the score at 1-1, he viciously kicked out at Freiburg's Soumaila Coulibaly while the Malian player lay on the ground. At half-time…
Freiburg's fans enjoyed an excellent reputation, and until April 12, 2000, it remained intact. Then a 16-year-old schoolboy from the Elz valley threw a golf ball at the temple of Bayern goalkeeper Oliver Kahn, who collapsed covered in blood. The match was interrupted for three minutes, the SCF…

Tragic
Those who suffered misfortune
Jörg Berger: Jörg Berger was a respected football coach in the GDR who was reportedly destined to succeed Georg Buschner as national team manager. In 1979, while coaching the GDR youth squad, he used a match in Yugoslavia to defect to the West. There he took charge of SV Darmstadt 98 in the 2. Bundesliga that same year. Berger also managed SC Freiburg from 1986 to 1988. As a GDR defector, his life was under threat from Stasi operations in the West. In the mid-1980s, while coaching Hessen Kassel, he survived a poisoning attempt. After reunification, he gained certainty about further assassination plots when reviewing his Stasi files. In 2002, while coaching Alemannia Aachen, Berger took an extended break due to surgery for an intestinal tumour. In 2005, he underwent another operation for liver metastases, followed by further chemotherapy in November 2008. On June 23, 2010, Jörg Berger succumbed to cancer.
Marcus Sorg: Marcus Sorg was the first. The first coach to be sacked by SC Freiburg — then bottom of the table — in the Bundesliga, in late December 2011. In Freiburg, a managerial dismissal was a kind of sensation. The bottom-placed club had to learn that internal promotions don't always lead to success. Nevertheless, the club opted for the next internal solution. Sorg's assistant took over the job. Bad luck for Sorg, good fortune for SC Freiburg: the assistant was Christian Streich.

OMG — Oh My God
You can't be serious
Misstöne in der Bundesliga-Idylle…Bei aller mystischen, malerischen Gestaltung des Gesamtkunstwerks SC Freiburg kommt der Klub nicht umhin, die berühmt-berüchtigten „Mechanismen des Geschäfts“ anzuerkennen.Ob er will oder nicht, aber: Wer verliert schon gern die Unschuld? Wenn wir schon bei den Breisgau-Philosophen sind: Für einen legendären Freiburger Spieler gilt die Weisheit „Wenn man nur weit genug reist, trifft man irgendwann sich selbst“…
Verträgt Freiburg keine Stars?Im vierten Jahr in der Bundesliga ist 1996/97 beim SC Freiburg nichts mehr so wie es mal war. Mit den beiden Ex-Münchnern Dieter Frey und Michael Sternkopf, dem früheren, von Manchester City geholten, Gladbacher Nationalspieler Michael Frontzeck und Stephan Marasek von Rapid Wien hat man erstmals „richtige“ Stars geholt. Das geht schief. „Finke hatte Pech mit seinen Neuzugängen“, bilanziert der Kicker nach Saisonende in „Finale“, „zudem schaffte er es nicht, das Potenzial aller Spieler zu bündeln. Statt wie früher die Mannschaft als höchsten Wert darzustellen, bekamen einige Spieler Sonderrechte. Diese wollten dann andere auch und so kam es zum Bruch der Philosophie.“ Dass die Bundesliga-Kuckucksuhren in Freiburg nicht anders gehen als anderswo, zeigt sich erstmals im Herbst 1996. Nach schwachem Saisonstart und nur einem Sieg aus sechs Spielen machen die Finke-Gegner mobil. Nach einem weiteren verlorenen Heimspiel muss Volker Finke unter Polizeischutz und in einem schweren Mercedes aus dem Stadion gebracht werden. Draußen fliegen die Bierbecher und die Feuerzeuge, es gibt hässliche Jagdszenen – Freiburg goes wild!
Das irrste Gerücht:Streich als Bayern-Trainer. März 2018. Ganz Deutschland sucht den neuen Bayern-Trainer. Der amtierende Coach „Don“ Jupp Heynckes will nicht mehr. Thomas Tuchel will auch nicht. Hoffenheims Julian Nagelsmann will schon gar nicht. Niko Kovac von Eintracht Frankfurt will „Stand jetzt“ noch nicht. Das heißt aber nicht, dass er gar nicht will. Oder doch? In diesen turbulenten Tagen macht plötzlich ein irres Gerücht die Runde: Christian Streich vom SC Freiburg als Bayern-Trainer! Dass die Ausflüge ins Münchner Olympiastadion zu den Heimspielen des FC Bayern für den Badener Highlights seiner Jugendzeit sind, gibt er vor jedem Spiel gegen den Rekordmeister zum Besten. Ist ja auch okay, wer erinnert sich nicht daran? Die Gerüchte, wonach er Bayern-Coach werden könnte (wenn er will…), beantwortet der Streich auf seine Weise: „Es isch ja so, dass jede Woche ein anderer als Trainer in München gehandelt wird. Zuerschd war’s der Thomas Tuchels (!), dann der Julian Nagelsmann, dann der Niko Kovac, I wär fast beleidigt gewesen, wenn bei den vielen Namen ich nicht irgendwann auch aufgetaucht wäre. Aber: Da sind genug Leute, die dort Trainer werden können. Ich bin in Freiburg Trainer, fertig.“
Das neue Stadion:Ab der Saison 2020/21 wollen die Breisgauer ihre Spiele im neuen Stadion im Wolfswinkel im Westen von Freiburg austragen. Eigentlich. Denn Stand Dezember 2019 ist nichts klar. Aus den Stadionplänen ist eine Behörden-Posse geworden, die man eigentlich eher in Berlin verorten würde als in Baden (Motto: Sie verlassen den funktionierenden Teil der Republik). Zwar bekommt der SC Freiburg nach jahrelangem Kampf im Jahr 2018 die Baugenehmigung des Regierungspräsidiums der Stadt. Doch die Freude währt nur kurz. Mehrere Anwohner legen wegen des möglichen Lärms eine Klage im Eilverfahren ein, die das Bauvorhaben stoppen soll. Das Verwaltungsgericht Freiburg lehnt dieses ab, der Verwaltungsgerichtshof (VGH) gibt den Beschwerden aber teilweise statt. Und jetzt wird es „Berlin-Style“: Der VGH fasst im Oktober 2019 einen nicht anfechtbaren Beschluss, nach dem aus Lärmschutzgründen keine Spiele an Abenden sowie an Sonntagen zwischen 13 Uhr und 15 Uhr stattfinden dürfen. Das bedeutet, dass der SCF für diese Spielansetzungen wieder ins Schwarzwald-Stadion ziehen müsste. Autsch, doch mittlerweile ist klar. Das Verwaltungsgericht hat eine falsche, weil veraltete Verordnung angewendet. Die Folge: Der Fall geht in die nächste Runde. Regierungspräsidium und Stadiongesellschaft gehen mit einer Anhörungsrüge gegen das Urteil vor. Oh My God!

Fun Facts
Knowledge for blowhards, braggadocios and connoisseurs
Der SC Freiburg ist der „etwas andere Bundesligaklub“, das wissen alle. Weniger bekannt sind diese Fakten über die Breisgauer.
Die „Willis“:Anfang des neuen Jahrtausends gönnt sich der SC ein halbes Dutzend Georgier. Die meisten enden auf die Silbe – willi, wie Lewan Kobiashwili oder Alexander Iashwili. Die Fans machen sich einen Spaß daraus und hängen auch an die anderen Namen sowie an den Namen des Trainers bei der Namensdurchsage ein „Willi“. Speziell wird es, als der Deutsche Tobias Willi zum Kader stößt und zum Willi-Willi wird.
Record-Finke: Sixteen years at SC Freiburg from 1991 to 2007 made Volker Finke the longest-serving coach in German football history. In 2006, Finke overtook Otto Rehhagel, who had worked for SV Werder Bremen from 1981 to 1995 — a total of 14 years, 2 months and 30 days.
Richard Golz hält gegen sein Trauma:Freiburg, 3. Oktober 1998. Im Bundesliga-Heimspiel des SCF gegen den Hamburger SV läuft bereits die Nachspielzeit. Beim Stand von 0:0 wird ein Elfmeter für die Hamburger verhängt. Der Strafstoß wird zum entscheidenden Moment für den vom HSV nach Freiburg gewechselten Torhüter Richard Golz, damals 30. Zum Elfer tritt der Mann an, der ihn in Hamburg nach elf Profi-Jahren aus dem Tor verdrängt und aus der Hansestadt verjagt hat: Hans-Jörg Butt. „Richie“ hält den Elfmeter seines früheren Konkurrenten – und löst im Dreisamstadion einen Jubel wie nach einem Siegtreffer aus.
The Sport-Club's first national TV appearance dates to 1976! The 2-8 DFB-Pokal defeat at 1. FC Köln in the Müngersdorfer Stadion — Freiburg's heaviest away loss in the competition — flickered into German living rooms as the SCF's debut on the small screen. As a promotional film it was useless. Wolfgang Overath, Hannes Löhr, Jürgen Glowacz and company mercilessly dismantled the Breisgau side; it was already 4-1 at half-time.

Fan-Freundschaft:Zwischen dem idyllischen Freiburg und dem knorrigen Ruhrpott entsteht ein Band der Fußball-Fan-Freundschaft. Gelegt wird es auf dem Rasen. Borussia Dortmund hilft Freiburg am letzten Spieltag der Saison 1993/94 im Abstiegs-Fernduell gegen den 1. FC Nürnberg. Ein Jahr später wird erneut gejubelt. Freiburg sichert sich beim BVB-Erzrivalen FC Schalke 04 Platz 3 und damit den UEFA-Cup-Platz, Dortmund wird nach 32 Jahren wieder Deutscher Fußballmeister. Man feiert zusammen in der Bierstadt. Auch die „Meister-Spiele“ 1996 (3:2) und 2012 (4:0) macht der BVB gegen die Breisgauer und auch das Jubiläumsspiel „100 Jahre BVB“ am 19. Dezember 2009 steigt gegen den von Robin Dutt betreuten SC (1:0) – bei minus 20 Grad Außentemperatur!
Goalscorer from Senegal: Papiss Demba Cissé is one of many notable African players to have worn the SC Freiburg shirt. The Senegalese striker scored 37 goals in 65 Bundesliga appearances for Freiburg, making him the club's all-time top African scorer ahead of Tunisian Adel Sellimi (27 goals) and Soumaila Coulibaly from Mali (17 goals).
2-1 against Lautern — substitute keeper Schjönberg can't stop the SC: On the penultimate matchday of the 1999/00 season, SC Freiburg needed a win to secure safety early. The last home match against 1. FC Kaiserslautern became a test of patience. The FCK led 1-0 through Jörgen Pettersson before Adel Sellimi equalised. Then both Kaiserslautern goalkeepers — Georg Koch (back) and Uwe Gospodarek (adductors) — went off injured. Outfield player Michael Schjönberg (33) had to go in goal for the second half. The Dane couldn't prevent Levan Kobiashvili's 2-1 winner that saved Freiburg, but in the 84th minute he became the first outfield player in goal for a Bundesliga club to save a penalty. Alexander Iashvili missed the sixth of eleven Freiburg spot-kicks that season. In the end it didn't matter: the Breisgau side stayed up.
Jakub Błaszczykowski: The Pole, once a Borussia Dortmund player, is always welcome back in Freiburg. He squandered the greatest missed chance of all time when, on November 20, 2010, he blazed the ball over the bar from point-blank range in front of an empty goal. But hey, you've got to be there to miss it...
Special Moments
The beggar king of southern Baden and the left-wing teacher from the north
Volker Finke ist irgendwie mies gelaunt. Mit 0:1 hat der kühle Norddeutsche aus Nienburg an der Weser als Trainer des TSV Havelse am 22. September 1990 beim SC Freiburg in der 2. Bundesliga verloren. Es ist eine von 25 Saison-Pleiten der Niedersachsen in ihrer einzigen Saison im „Unterhaus“.
Finke will nach dem Spiel nur noch eins. Er will seine Ruhe haben, ab in den Mannschaftsbus und dann so schnell wie möglich die mehr als 700 Kilometer in Richtung Norden abreißen. Am Bus spricht ihn ein Mann an, der seinen Namen nicht nennen will. Er hat eine Stirnglatze und trägt eine Hornbrille. Finke denkt wohl zunächst an einen Autogrammsammler. Weit gefehlt. Der Fremde verwickelt Finke trotz der Eile in ein längeres Fachgespräch über die vorangegangenen 90 Minuten im Dreisamstadion. Irgendwann hat Finke genug. „Wenn Sie zu dem Klub hier gehören“, fährt er seinen Gegenüber an, „dann muss ich Ihnen sagen: Ihr spielt einfach keinen guten Fußball. Wir waren eigentlich besser.“ Es ist das Credo des Erfolglosen.
There is something Finke cannot possibly know at this historic moment. He has just spoken to Achim Stocker, the president of SC Freiburg for the past 18 years, and unwittingly submitted an application to be the club's new coach. Although Finke only learns later that his conversation partner was Achim Stocker, the reputation of the Baden tax official was well known in the industry.
Der brave Stocker gilt als Trainer-Schleuderer vor dem Herrn. In der 2. Liga hat er 17 Übungsleiter in elf Jahren in die Wüste bzw. in die badischen Weinberge geschickt. Mit ihm ist der SC Freiburg zu einer klassischen One-Man-Show im Fußball geworden. Uli Hoeneß erinnert sich gar, dass „der Stocker sogar die Bratwürste fürs Stadion selbst gekauft hat.“ Nicht nur das. „Der Stocker“ fährt sonntags höchst selbst über die Dörfer, um Talente zu sichten. Die Scouting-Abteilung und die Freiburger Fußballschule, die den Standort im äußersten Südwesten Deutschlands heute zu „La Masia im Breisgau“ (50 Jahre Bundesliga: Die Geschichte. Die Legenden. Die Bilder) machen, sind noch lange fußballerische Fiktion. Der raue Zweitliga-Alltag in Freiburg sieht anders aus.
Der Patron streitet sich mit dem zuständigen Ordnungsamt um jeden einzelnen Parkplatz am Stadion. Er trommelt die Spielergehälter bei Freunden, Bekannten und Firmen zusammen, wirbt bei den Mitgliedern um Daueraufträge, um den Kader zu bezahlen. Diese Hartnäckigkeit bringt ihm den Spitznamen „Bettelkönig von Südbaden“ ein. Als es einmal finanziell so richtig eng wird, nimmt er sogar eine Hypothek auf das eigene Häusle auf, um dem Verein auszuhelfen.
Finke wird zum Glücksgriff für Freiburg und Stocker. „Wir haben nur ein einziges Mal ein Vertragswerk aufgesetzt und haben das die ganzen Jahre, in denen wir zusammengearbeitet haben, per Handschlag gemacht“, verrät Finke später. Vertrauen, das sich auszahlt. Volker Finke führt den SC Freiburg 1993 in die Bundesliga. Dauerkarten fürs Dreisamstadion werden in der Uni-Stadt zur Zweitwährung, Finke und Stocker werden zu einem Erfolgsgespann der Liga. Ihre Bilanz ist unglaublich: Platz 3 in der Saison 1994/95, zweimal UEFA-Pokal. Auch Rückschläge wie die Abstiege 1997, 2002 und 2005 steckt dieses so ungleiche Duo weg.
Ein badischer Finanzbeamter und ein „linker“ Lehrer, das ist der Stoff, den das Feuilleton in der Bundesliga gebraucht hat! „Wir haben uns in Sachen Fußball in vielen Punkten oft gerieben“, beschreibt Volker Finke 2014 das Verhältnis zu seinem Präsidenten, „aber in ganz, ganz entscheidenden Punkten wussten wir, dass wir uns aufeinander verlassen konnten.“ Das können sie. Ende 1993, auf dem ersten Höhepunkt der SCF-Euphorie, gewinnt Freiburg mit 4:1 gegen den Krösus Borussia Dortmund und Finke entfährt beim Blick auf das Gesamt-Kunstwerk ein spontanes „Hey, es ist so geil, was wir machen!“
Stocker gibt seinem neuen Coach von Anfang an freie Hand. „Ich sage Ihnen: Mir gefällt das, wie Sie das machen“, so sein „Persil-Schein“, „und machen Sie es so, wie Sie es wollen, ich stärke Ihnen den Rücken.“ Das tut er, bis es nicht mehr anders geht. Im Oktober 2006 steht der SC Freiburg in der 2. Bundesliga auf einem Abstiegsplatz. Die Opposition gegen Finke – im Verein und in der Stadt – macht mobil gegen den Querdenker, dem sie eigentlich ein Denkmal bauen müssten. In Freiburg spielen sich nie gekannte Tribünen-Pöbeleien gegen Mannschaft und Trainer ab. Stocker muss handeln. Er trifft die vielleicht schwerste Entscheidung seiner Karriere: Finke muss am Saisonende 2006/07 gehen. Nach toller Rückrunde mit nur zwei Niederlagen verpasst er auf Rang 4 knapp die Bundesliga-Rückkehr.

Finke hält nach dem letzten Spiel gegen die TuS Koblenz (2:0) mitten auf dem Rasen eine 30-minütige Abschiedsrede. „Der Vorstand hat uns in unserer Arbeit 14 Jahre lang den Rücken freigehalten“, sagt er. Will heißen: In den letzten zwei Jahren eben nicht mehr. „Es gab Dinge, die in den letzten zwei Jahren nicht angenehm waren“, räumt Finke Jahre später ein, „aber wenn man die Lösung so findet, dass man ein halbes Jahr vorher sagt, am Ende der Saison beenden wir die Zusammenarbeit, da kann ich nur sagen: Besser kann es nicht sein.“
Finke mahnt den SC Freiburg: „Dieser Standort tut gut daran, an dieser Philosophie festzuhalten. Wenn wir anderen was nachmachen, haben wir keine Chance.“ Stocker hört es am Spielfeldrand. Mit Tränen in den Augen. Und erinnert sich vielleicht an den Special Moment vor dem Mannschaftsbus des TSV Havelse am 22.09.1990.
Wise Words
Quotes for eternity
Memes and wise words
"Chiellini's sister, she said, I would have loved it if Bonucci had stayed. But the god of money was stronger. The god of money!" Christian Streich on the topic of transfers"One draws strength from prayer, the other from the bathtub. But if the coach — maybe because he's religious — were to force someone: go pray, even though the player absolutely doesn't want to go to church, then he's not going to play well afterwards, is he!"
Christian Streich"I'm getting older, getting dumber, and thus ever more suited for civil service." Achim Stocker as SC Freiburg president,
he was also a senior tax official"God's dumbest creation is the Swabian." SC Freiburg fan(s)
during a match against VfB Stuttgart"We philosophise so much about Schopenhauer that we never get around to training." Richard Golz as SC Freiburg goalkeeper
when asked what is different about the so-called student club "SC Freiburg"